Aktien vs. Anleihen: Die Unterschiede
Aktien und Anleihen sind die beiden klassischen Grundbausteine eines Anlageportfolios, unterscheiden sich aber grundlegend in ihrer Funktionsweise. Wer eine Aktie kauft, erwirbt einen kleinen Anteil an einem Unternehmen und partizipiert damit an dessen Gewinnen und Wertentwicklung – aber auch an möglichen Verlusten.
Eine Anleihe hingegen ist im Kern ein Kredit: Der Käufer leiht einem Staat oder Unternehmen Geld gegen die Zusage regelmäßiger Zinszahlungen und Rückzahlung des Nennwerts am Laufzeitende. Anleihen gelten allgemein als weniger schwankungsanfällig als Aktien, bieten dafür aber meist auch geringere langfristige Renditechancen.
Viele Anlagestrategien kombinieren beide Anlageklassen, um Risiko und Rendite auszubalancieren – etwa durch eine Mischung, die sich am Anlagehorizont und der individuellen Risikobereitschaft orientiert. Je länger der Anlagehorizont, desto eher können kurzfristige Kursschwankungen bei Aktien ausgesessen werden.