Die Geschichte der Berliner Mauer
Die Berliner Mauer wurde in der Nacht zum 13. August 1961 von der DDR-Führung errichtet, um die massenhafte Abwanderung von Menschen aus Ost- nach West-Berlin zu stoppen. Zuvor waren bereits Hunderttausende Menschen über die noch offene Grenze in den Westen geflohen, was die DDR-Führung als Bedrohung für den eigenen Staat ansah.
Die Mauer trennte fast drei Jahrzehnte lang nicht nur Ost- und West-Berlin, sondern wurde zu einem der bekanntesten Symbole des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands sowie Europas insgesamt. Über die Jahre wurde die Grenzanlage immer weiter ausgebaut, mit Wachtürmen, Todesstreifen und Selbstschussanlagen, wodurch zahlreiche Fluchtversuche tödlich endeten.
Am 9. November 1989 fiel die Mauer im Zuge der politischen Umbrüche in Osteuropa, nachdem Reisebeschränkungen überraschend gelockert wurden und Tausende Menschen die Grenzübergänge stürmten. Der Mauerfall gilt als eines der zentralen Ereignisse auf dem Weg zur deutschen Wiedervereinigung im Oktober 1990.