stub.page

Fermentieren: Eine alte Technik neu entdeckt

Fermentation ist eine der ältesten Konservierungsmethoden der Menschheit und erlebt derzeit eine Renaissance in der modernen Küche. Beim Fermentieren wandeln Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien Zucker in Säure, Alkohol oder Gase um, wodurch Lebensmittel länger haltbar und oft geschmacklich komplexer werden.

Klassische Beispiele sind Sauerkraut, Kimchi oder eingelegte Gurken, die durch Milchsäuregärung entstehen: Gemüse wird mit Salz vermischt oder in Salzlake eingelegt, wodurch ein sauerstoffarmes Milieu entsteht, in dem sich die erwünschten Bakterien vermehren können, während unerwünschte Keime gehemmt werden.

Neben dem längeren Haltbarmachen wird fermentierten Lebensmitteln häufig ein positiver Effekt auf die Darmflora zugeschrieben, da sie lebende Kulturen enthalten können. Für den Einstieg eignet sich hausgemachtes Sauerkraut besonders gut, da es nur Weißkohl, Salz und etwas Geduld benötigt.

Report