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Kreditkarte vs. Girokonto: Was passt zu wem?

Ein Girokonto ist das zentrale Konto für den täglichen Zahlungsverkehr – Gehaltseingänge, Daueraufträge, Kartenzahlungen und Überweisungen laufen darüber. Es ist an das eigene Guthaben gebunden, sieht man von einem eventuell eingeräumten Dispokredit ab, der allerdings meist hohe Zinsen kostet.

Eine Kreditkarte funktioniert anders: Ausgaben werden zunächst vom Kreditkartenanbieter vorgestreckt und erst später – oft einmal monatlich gesammelt – vom Girokonto abgebucht. Das kann kurzfristig einen Liquiditätsvorteil bieten, birgt aber auch das Risiko, den Überblick über die eigenen Ausgaben zu verlieren, wenn die Kartenabrechnung nicht regelmäßig geprüft wird.

Kreditkarten bieten zudem oft Zusatzleistungen wie Reiseversicherungen oder Bonusprogramme und werden im Ausland sowie bei Online-Buchungen häufig bevorzugt akzeptiert. Für den Alltag in Deutschland reicht für die meisten Menschen ein Girokonto mit Debitkarte, während eine Kreditkarte vor allem bei Reisen praktisch ist.

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