Nachhaltige Mode: Worauf man achten sollte
Nachhaltige Mode setzt an mehreren Punkten der textilen Lieferkette an: bei den verwendeten Materialien, den Produktionsbedingungen sowie der Langlebigkeit der Kleidungsstücke. Naturfasern wie Bio-Baumwolle oder Leinen sowie recycelte Materialien gelten häufig als ressourcenschonender als konventionell hergestellte Synthetikfasern.
Ein zentraler Hebel ist zudem schlicht, weniger, aber dafür hochwertigere Kleidung zu kaufen: Fast Fashion mit sehr kurzen Trendzyklen führt oft zu schnellerem Verschleiß und höherem Ressourcenverbrauch pro getragenem Kleidungsstück. Qualitätsmerkmale wie solide Nähte, robuste Stoffe und zeitloser Schnitt sprechen für eine längere Nutzungsdauer.
Zertifizierungssiegel wie GOTS (Global Organic Textile Standard) oder Fairtrade können Orientierung bei Umwelt- und Sozialstandards bieten, sollten aber nicht als alleiniger Nachweis für Nachhaltigkeit verstanden werden. Auch Second-Hand-Kleidung, Kleidertausch oder das Reparieren statt Wegwerfen tragen wirksam dazu bei, den ökologischen Fußabdruck der eigenen Garderobe zu verringern.