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Wie kompostiert man richtig?

Kompostieren wandelt organische Küchen- und Gartenabfälle in nährstoffreiche Erde um und funktioniert am besten mit einem ausgewogenen Verhältnis aus stickstoffreichem "grünem" Material (Gemüsereste, Rasenschnitt) und kohlenstoffreichem "braunem" Material (trockenes Laub, Stroh, Karton).

Ein guter Kompost benötigt zudem ausreichend Feuchtigkeit – etwa die Konsistenz eines ausgedrückten Schwamms – sowie regelmäßige Belüftung durch Umschichten, damit die für den Zersetzungsprozess wichtigen Mikroorganismen genug Sauerstoff erhalten. Zu nasser, verdichteter Kompost beginnt sonst zu faulen und riecht unangenehm.

Nicht auf den Kompost gehören gekochte Speisereste, Fleisch, Fisch und Milchprodukte, da sie Schädlinge anziehen können, ebenso wie kranke Pflanzenteile oder Unkraut mit Samen. Je nach Bedingungen dauert es einige Monate bis über ein Jahr, bis aus dem Ausgangsmaterial fertiger, dunkler Kompost entsteht, der sich hervorragend als Bodenverbesserer im Garten eignet.

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